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Es gibt verschiedene Pflanzen, welche auf die geselligen und sittlichen Zustände der Völker einen gewaltigen, fast unberechenbaren Einfluss gehabt haben und noch fortwährend ausüben. Unter diesen aber steht nächst dem Kaffeebaume gewiss der Teestrauch oben an. Wir sind nicht gesonnen, etwas gegen die Tertullias der Spanier und Portugiesen zu sagen, bei denen Eiswasser kredenzt wird, noch gegen die Abendzusammenkünfte der Weinländer bei gefüllten Schoppen,
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Kunst-Nachtrag
von GALINA KHOTINSKAYA – KALLIS
Über die Veranstaltungsreihe: Aspekte jüdischer Kultur unter dem Titel
„Hebräer - oder wie kommt der Löwe unters Dach ?“
vom 9.03. - 25.03.2012
in Defacto-Art e.V. in Lübeck
Ich war nicht zum ersten Mal in den freundlichen Räumlichkeiten der Galerie Defacto-Art in Lübeck, aber als ich die Einladung von einer jüdischen Freundin zur Ausstellung am 9. März 2012 von René Blättermann „HEBRÄER - Ein ZYKLUS aus über 3000 Jahren Geschichte“ wahrnahm, war ich unheimlich überrascht. Ich kam eine Stunde vor Eröffnung der Ausstellung in die Galerie und diese Bilder nahmen mich völlig in ihren Bann. Sie vermittelten mir eine Empfindung von Ewigkeit. Und ähnlich erging es später wohl auch den etwa 100 Besuchern und Besucherinnen der Vernissage.
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Die Reise des Berliner Architekten-Vereins nach Schwerin, Lübeck und Hamburg am 26. bis 31. August 1871. (Fortsetzung )
War Schwerin für fast alle Reisegefährten ein fremdes und unbekanntes Gebiet gewesen, dessen reiche Sehenswürdigkeiten sich ihnen fast im Reize einer neuen Entdeckung erschlossen, so konnte dies bei zwei Städten, die so altberühmt und bekannt sind, wie Hamburg und Lübeck, nicht wohl in gleichem Grade der Fall sein.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 12:25 Uhr |
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Hamburg – im Herbst am allerschönsten
Der berühmte Dichter und Versautor der Nationalhymne Heinrich H. v. Fallersleben stammte selbst aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, aber er unternahm vielfach Reisen in die nördlicheren Regionen um Hamburg und Mecklenburg.
Viele der Stationen, die ihm besonders gefielen, beschrieb er in seinen Erinnerungen, deren 3. Band einen schönen Hinweis auf seine Zeit zum Spätsommer in Hamburg gibt.
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Jungfernstieg in Hamburg um 1830
Am 19. November 1849 in Hamburg. Wir wohnten im Alsterhotel. Obschon es recht unfreundliches Wetter war, so wanderten wir doch viel umher, besahen den Hafen, besuchten meinen Vetter F. Wiede in St. Pauli und spazierten um das Alsterbecken. Das Leben und Weben einer Seestadt war neu für Ida und der wundervolle Anblick der Stadt, die sich in der Binnenalster spiegelt, machte einen gewaltigen Eindruck auf sie. Den andern Tag holte uns der Vetter ab. Wir besahen den Jungfernstieg, die Börse, fuhren durch den Hafen und speisten zu Mittag im Elbpavillon. ...
Aus: Mein Leben: Aufzeichnungen und Erinnerungen, Band 5 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Hannover. 1868
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Dass der Versicherungsbetrug keine Erfindung der Neuzeit ist, und sich nicht allein mit fehlendem Unrechtsbewusstsein und gesellschaftlichen Moralvorstellungen begründen oder gar entschuldigen lässt, belegt dieser Beitrag aus dem Jahre 1824. Das kriminelle Verhalten Einzelner sich auf Kosten der Versichertengemeinschaft zu bereichern, führte bereits im 19. Jahrhundert zu erheblichem Schaden in der Versicherungswirtschaft.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Freitag, den 15. Juli 2011 um 12:57 Uhr |
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Jochen Waibel
Spätestens durch den Oscar-premierten Film "The King´s Speech" ist vielen die tiefe, persönlichkeits-schürfende Bedeutung der Stimme wieder einmal ins Bewusstsein gerufen worden.
Gerade durch die normalerweise unbewusste Nutzung dieses Organs treten viele Dinge auf, die uns mehr kennzeichnen als uns manchmal lieb ist und uns das sinnvolle Einsetzen der Stimme erschweren.
Für die Leser haben wir den bekannten, in Hamburg tätigen Stimm-Coach und Mediator Dipl.-Psych. Jochen Waibel interviewt.
Er ist nicht nur einer der wichtigsten Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung, sondern kann nach seiner langjährigen Stimmhaus-Methode zu dem Thema viele Geschichten erzählen.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 16:40 Uhr |
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Bodo Wartke - Foto v. Nele Martensen
Bodo Wartke in Nord und Süd
Bodo Wartke ist ein deutschlandweit bekannter und in Hamburg geborener junger Liedermacher und Kabarettist, der es bereits mit recht wenigen Lebensjahren auf dem Buckel durch hohes Maß an Fleiß, Professionalität und obskuren Sprachspielen geschafft hat, sich bis an die Spitze der Nachwuchs-Comedians zu spielen und zu singen.
Er tourt seit Jahren erfolgreich durch die Lande bis in die Schweiz – auch vor Booten kennt er keinen Halt – und heimste einige bedeutende Kleinkunstpreise ein.
Wir haben den Kabarettisten vor seinem Auftritt im Hamburger Schmidts Tivoli am 13. Juni un-brutal ans Mikrofon gezerrt.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Montag, den 02. Mai 2011 um 21:18 Uhr |
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Drummer Chr.Rosenplänter -Foto: Nancy Heusel
Die Rammstein-Cover Band "Feuerengel" bereitet sich auf mitreißende Konzerte vor
Für die Leser von mein-hamburg haben wir den kraftvollen Drummer auf der Bühne von Feuerengel interviewt.
Der gebürtige Niedersachse und Wahl-Hamburger berichtet über seinen Werdegang, seine verschiedenen Arrangements und das große nächste Konzert von "Feuerengel" in den Hamburger "Docks" am 7. Mai.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Dienstag, den 19. April 2011 um 11:45 Uhr |
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Bozinsky
Hamburger Rockband frisch im Interview
"Bozinsky" heißt die Band, bestehend aus den fünf Hamburger Jungs Daniel, Robin, Jonas, Sascha und Sibby.
Sie rocken seit Jahren in und nahe der Hansestadt in kraftvollen deutschsprachigen Texten, traten früher als "Catchy Tunes" auf, und haben mittlerweile ihr drittes Album "Queen Murray" veröffentlicht.
Für die Leser von Mein Hamburg haben wir die zu einem ganzen Fünftel aus Barmbek stammende Gruppe interviewt, bevor sie in der sommerlichen Open Air Saison die Fans mitreißt.
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Dienstag, den 12. April 2011 um 11:07 Uhr |
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Hamburg, Vorstadt St. Georg um 1855
Aus: Der Holsteinische Tourist oder Wegweiser für Fußreisende in der Umgegend von Hamburg. Von James Edward Marston (1771-1855) englischer Sprachlehrer und Autor. 1833. 1. Kapitel: Fußreise von Hamburg nach Reinbeck, — der Aumühle — und dem Sachsen-Walde; — von dort über Bergedorf zurück.
Wir betraten sogleich die Vorstadt Sankt Georg, welche dadurch besonders merkwürdig wird, dass sie eben so alt wie Hamburg selbst ist. Denn schon als Karl der Große die „Burg tor Ham“ aufführen oder befestigen ließ, bildete sie einen wesentlichen Teil von den Umgebungen derselben.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Sonntag, den 27. März 2011 um 15:17 Uhr |
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Interview mit Hamburger Autorenvereinigung
Kultur hat keine feste "Saison" - Literatur, Künstler und Autoren halten keinen Winterschlaf. Dennoch nutzen viele Häuser, Theater und Institutionen die Winderpause oft als Zeitpunkt zum Durchatmen und Planen der besucherfreundlicheren Monate.
Wir haben uns auf den Weg zur Hamburger Autorenvereinigung gemacht und sprachen mit dem Vorsitzenden, Gino Leineweber, über die kommenden Termine, Neuigkeiten und Besonderheiten der AV.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Donnerstag, den 17. März 2011 um 09:38 Uhr |
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Ein kurzer Gruß zum langen Leben von Schriftsteller Siegfried Lenz
85 Jahre - Ein Leuchtfeuer unter den Nordlichtern
Geehrt und gegrüßt sei einer der weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Dichter unseres Landes. Seit 1950 lebt er in der Hansestadt Hamburg, wo er begann, Anglistik, Literaturwissenschaft und Philosophie zu studieren. Am 17. März 2011 wird Lenz 85 und das Team von mein-hamburg und von Lexikus.de gratuliert herzlich!
So wie fünfundachtzig Jahre eine sehr lange Strecke für den Autoren, "Welt"-Redakteur, Hörbuchpionier, Mitglied der Gruppe 47 und vielfachen Preisträger markieren, so eine lange Strecke nahm er auch in seinen jugendlichen Jahren, bis es ihn nach Hamburg verschlug.
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Montag, den 14. März 2011 um 09:04 Uhr |
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Hamburg - Cuxhafen
Aus: Skizzen aus den Hansestädten. Hamburgische Skizzen. Beurmann, Eduard (1804-1883) deutscher Jurist, Publizist und Schriftsteller. 1836
Cuxhaven ist als Nordseebad weniger berühmt, als Norderney, aber doch ziemlich besucht. Es verdankt seine Entstehung dem jetzigen Bürgermeister Abendroth, der früher Amtmann in Ritzebüttel war und sich um die Anlegung und Verschönerung des Seebades sehr verdient machte, das freilich nicht die Freundlichkeit des Travemünder Seebades aufzuweisen hat, das aber immer, in der Nähe von Hamburg, mit welchem die Kommunikation durch die Dampfschifffahrt leicht zu bewerkstelligen ist, und an der Mündung einer der reichsten deutschen Flüsse gelegen, mancherlei Annehmlichkeiten bietet.
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Dienstag, den 08. März 2011 um 09:30 Uhr |
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Hamburg an der Elbe Kallmorgen
Aus: Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. Robert Prutz, Hermann Rost. Zweiter Jahrgang 1852. Juli - Dezember
Wir befinden uns hier in einer Verfassungskrisis, einer Krisis, die indes ohne alle Fiebersymptome vorübergeht und in der ruhigen und gemächlichen Existenz der Hamburger keinen bedenklichen Wogenschlag hervorruft. Nur die Kreuzzeitung, die in ihren Leitartikeln stets das liebevollste Interesse für Hamburg an den Tag legt, und sich eine Art moralischer und politischer Schirmvoigtei anmaßt, stellt gleichsam eine drohende Kometenrute an unsern friedlichen Hamburger Himmel.
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